![]() Nachhaltiges Wirtschaften – Umweltbewusste Produktion! Nach den Zertifizierungen gemäß ISO ist immer mehr von FSC und PEFC- Zertifizierungen, sowie den Beurkundungen für ein „Klimaneutrales drucken“ und „CO2 geprüft“ die Rede. Während die ISO-Zertifikate noch ein innerbetriebliches Qualitäts- und Umweltmanagement einer Druckerei regeln bzw. nachvollziehbare Produktionsabläufe dokumentieren, liegen die Ursprünge für FSC und PEFC an ganz anderen Orten. Beides sind Prüfstandards für eine verantwortungsvolle Forstwirtschaft in der nachhaltig die Pflege und der Bestand von Nutzholzwäldern dokumentiert wird. Wobei auch die soziale Verantwortung in den 'Schwellenländern' und Ländern der 'DrittenWelt' nicht zu unterschätzen ist. Der Grundgedanke jedoch liegt insbesondere im Schutz der Urwälder mit seinen Tropenhölzern und der Verhinderung von Raubbau an natürlichen Ressourcen in politisch instabilen Ländern. Damit das ursprüngliche Produkt (Holz) möglichst lange in seiner Verarbeitung bis zum Endprodukt verfolgt werden kann, sollten alle teilhabenden Verarbeiter zertifiziert sein. Im Fall des Papiers ist das neben dem Forstwirt, auch der Zellstofffabrikant und die Papierfabrik, die ein fertiges Produkt in Rollen- und Bogenform ausliefert. Nun sind auch wir gefordert diese Dokumentation bis hin zum fertigen Endprodukt lückenlos zu belegen.
Zellstoff für die Papierherstellung wird überwiegend aus Hölzern gewonnen, die bei der Durchforstung eines Waldes anfallen. Es handelt sich hierbei um kranke und auch schwache Bäume oder um Wuchs, der überschüssig ist und später andere Bäume an einem gesunden Wachstum hindern würde. Ohne diese Flurbereinigung kann der Wald erkranken. Ausgewachsene Bäume werden größtenteils für die Bau- und Möbelindustrie gefällt und aufbereitet. Übrigens – wussten Sie, dass wir im europäischen Raum jährlich einen durchschnittlichen Zuwachs von ca. 2% an Waldfläche verbuchen. Eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes ist einer der wichtigsten Punkte um das Klima auf diesem Planeten wieder ins Gleichgewicht zu bekommen. Bereits heute ist der jährliche CO2-Anfall dreimal so hoch wie unsere Erde von allein abbauen kann. Neben Aufforstung, Naturrückbau und entsprechender Behandlung von Böden zur Erhöhung des CO2-Abbauvolumen müssen besonders die Industriestaaten ihren Anteil an diesem Gasaufkommen drastisch reduzieren. Darum ist es wichtig auch hier vor Ort alle Möglichkeiten für eine ökologisch vertretbare Produktion anzuwenden. Einer der ersten Schritte ist bei allen Zertifizierungen eine Bestandsaufnahme der eingesetzten Energie- und Materialmengen. Bei „Klimaneutral“ und „CO2-geprüft“ werden für alle Werkstoffe, Tätigkeiten und Arbeitsmengen die CO2-Mengen ermittelt um bei der Fertigung eine CO2-Bilanz zu erstellen. Die ermittelten Mengen können vom Endkunden, über den Erwerb von Emissionsrechten, ausgeglichen werden. Die hierfür bezahlten Gelder werden in Projekte für erneuerbare Energiegewinnung, nachwachsende Rohstoffe oder ähnliche umweltschonende Maßnahmen investiert. Der überwiegende Teil der Empfänger liegt hier in Ländern der 'Dritten Welt' und sogenannte 'Schwellenländer'. Für alle Fragen zu den Aktivitäten von Ruksaldruck im Klimaschutz, in Umwelttechnik, sowie material- und energieeffizienter Produktion steht Ihnen unser Umweltbeauftragter Herr Werner Schmidt zur Verfügung.
|
|
|
|

